WHO: „Gesundheit für alle“

Das Rahmenkonzept „Gesundheit für alle“ gemäß WHO sagt aus…
Health – Gesundheit – Ein Zustand vollständigen physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens (Europäische Schriftenreihe „Gesundheit für alle“).

Die drei Säulen der Gesundheit gemäß WHO

Jede Säule steht in Verbindung zu den anderen und ist im Gesundheitssystem gleichwertig.
Bricht eine Säule weg, bricht das gesamte Gesundheitssystem zusammen!

Zivilcourage betrifft uns alle!


Ich bin bestürzt, dass sich die Vereinten Nationen mit der WHO und die staatlichen Würdenträger-Innen, wie Merkel, Kurz und deren Gefolgsleute ihre eigenen Konzepte nicht ernst nehmen und in narzistischen profilierungsneurotischen Mustern hängen bleiben.

„Erklären kann man es mit einem Wort:
GIER – G für Gier, I für Ignoranz, E für Eitelkeit, R für Rückständigkeit“ (Zitat: Professor Sucharit Bhakdi)

Politik ist kein Selbstzweck und muss in generationsübergreifender Verantwortung für alle Menschen erfolgen!

Diese Krise wäre jetzt eine Chance, viele Dinge neu zu denken und damit auch in weiterer Folge den Planeten zu retten. Eine große Enttäuschung sind, bis auf wenige Ausnahmen wie z. B. der Falter, unsere Medien. Die Berichterstattung ist einseitig, unkritisch und diskriminierend. Das macht mir Sorge und Angst.

Fragen an unsere MedienvertreterInnen:

Warum werden Dinge ohne WENN und ABER hingenommen und nicht konkrete Antworten auf fundamentale Themen eingefordert?

Warum stehen die Menschenrechte, die in jedem demokratischen Land in der Verfassung stehen, nicht im Mittelpunkt?

Warum werden alle weiteren (vor allem soziale) Themen ausgeklammert bzw. totgeschwiegen?

Warum werden Themen für die Zukunft nicht aufgeworfen und den Lobbyisten und PolitikernInnen damit Druck gemacht?

Warum werden keine Ziele für die Zukunft definiert, um den Planeten damit gesünder und menschlicher zu machen (die narzistischen PolitikerInnen schwelgen ja in ihren Neurosen und haben dafür keinen Sinn)?

Zum Beispiel: „47 Millionen Flüge im Jahr auf 1 Million reduzieren“

Ich bin davon überzeugt, dass das Ziel in einem überschaubaren Zeitrahmen zu erreichen wäre und (fast) ALLE (bis auf eh schon superreiche Aktionäre) davon längerfristig profitieren würden (Mensch und Umwelt)!

Irgendwie erinnern mich das derzeitige Tun der Menschen und die aktuellen politischen Sager an die in den Geschichtsbüchern beschriebene Haltung und die politischen Erklärungen vor und während des Ersten Weltkrieges.

Ich hoffe, ich konnte zum Nachdenken, Perspektivenwechsel und zum „Anderstun“ anregen und möchte mit einem Zitat des Schriftstellers und vehementen Kriegsgegners Karl Kraus abschließen. Er wandte sich in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift Die Fackel vom Mai 1918 (Nr. 474) gegen den Begriff der „Kriegsmüdigkeit“:

„Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat.
Kriegsmüde sein das heißt müde sein des Mordes, müde des
Raubes, müde der Lüge, müde der Dummheit, müde des Hungers,
müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des Chaos. War man
je zu all dem frisch und munter? So wäre Kriegsmüdigkeit wahrlich
ein Zustand, der keine Rettung verdient. Kriegsmüde hat man immer
zu sein, das heißt, nicht nachdem, sondern ehe man den Krieg
begonnen hat. Aus Kriegsmüdigkeit werde der Krieg nicht
beendet, sondern unterlassen. Staaten, die im vierten Jahr der
Kriegführung kriegsmüde sind, haben nichts Besseres verdient
als — durchhalten!“

Zurzeit macht uns das Beschneiden unserer Grund- und Freiheitsrechte müde und krank – aber wir halten noch durch!

Das Konfliktlabor auf Facebook

Ich bin schon sehr gespannt auf dein Feedback zu dem Thema!

7 Gedanken zu „WHO: „Gesundheit für alle“

  1. Im Einstiegsbeitrag wurde die „Um-“ – mir lieber – „Mit“-Welt angesprochen. Seit einigen Tagen läuft auf Biodiversitätsdialog2030.at eine öffentliche Konsultation, bis 27. September können alle interessierten BürgerInnen, vor allem die mit Zivilcourage ;-), ihre Meinung einbringen. Per Kommentar zu einem konkreten Punk u/o durch die – anonyme – Teilnahme an der Onlinebefragung: http://xn--biodiversittsdialog2030-57b.at/ Wann, wenn nicht jetzt?!?

    Freiheit ohne Verantwortung(sübernahme) ist für mich gefährlich, bis hin zum Missbrauch, insbesondere wenn jemand der Meinung anhängt, es gäbe so etwas wie absolute persönliche Freiheit. Das Handeln einzelner oder von Gruppen berührt oder betrifft laufend andere, ob wir wollen oder nicht, das zieht Grenzen der persönlichen Freiheit mit sich, eine Verantwortung, die sich geänderten Situationen auch anpassen muss.

    Nachdenken und sich äußern macht noch niemanden zum Verschwörungsgläubigen (Theorie kann ich das, was so einige von sich geben, nicht nennen). Wenn man ungeprüft alles glaubt oder zur Prüfung wieder die ursprünglichen Quellen verwendet (ob aus Wissensmangel oder weil man ja gar nicht die andere Seite kennenlernen und evtl. als richtig beurteilen möchte), oder grundsätzlich ungeprüft eine Begründung als „nicht nachvollziehbar“ bezeichnet, nur weil es der aktuellen Überzeugung oder Meinung meines Idols widerspricht, oder gar zu faul ist, …. – das ist bedenklich für mich.

    Wenn jemand „Befugter“ meine Freiheit scheinbar beschneidet, weil er/sie aus einer Metasicht Entsprechendes sieht und mir nachvollziehbar erklärt, warum es nun getan werden muss (zB um Schaden an anderen hintanzuhalten), dann ist das vielleicht im ersten Moment nicht erfreulich, aber notwendige Einschränkung, noch keine Beschneidung für mich. Ich bleibe zwar achtsam, ob mehr als notwendig in der aktuellen Situation eingeschränkt wird, dann würde ich mich wehren – kann ich bisher noch nicht so sehen.

    Die eigene Verantwortung, gerade auch die, mal zurückzustehen, verlangt viel Zivilcourage!

  2. Lieber Oliver,

    vorerst ganz herzliche Gratulation für Deine sehr gelungene Umsetzung des Konfliktlabors in die virtuelle Welt.

    Ich erinnere mich noch sehr gut, an das ursprüngliche ‚Labor‘ auf der Schallaburg, an dem ich mit meinen Mediations-kolleg-inn-en und meiner Familie teilnahm. Gemeinsam haben wir aus diesem Format einiges entwickelt, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.

    Vor allem ist das, was Du auf die Beine stellst, sehr SINNvoll.
    Nicht nur für Dich und mich –
    sondern aus meiner Sicht für das ganze Universum.

    Herzlichen DANK auch an dieser Stelle.

    Ich hoffe,
    dass wir noch lange
    gemeinsam
    arbeiten werden
    und
    viele Dialoge initiieren,
    die – im mediatorischen SINnE – „Win-Win“ realisieren.

    Besonders schön fand ich unseren aktuellen Mail-Kontakt, die wesentlich dazu beitrugen, eine neue Sinnhaftigkeit der Mediation in den Vordergrund zu stellen:

    Mediation = LEBENSKUNST (hoffentlich fruchtbringend und SCHÖÖÖÖÖN)

    1. Liebe Elvira,
      herzlichen Dank für dein Feedback.
      Du zauberst mir damit ein Lächeln ins Gesicht 🙂
      Ich freue mich auch schon sehr auf weitere gemeinsame Aktivitäten.
      Alles Liebe, Oliver

  3. .. weil hier der Begriff „Menschenpflichten“ erwähnt wurde. Letztes Jahr erschien dazu ein kluges Büchlein von Karl Stickler: „Acht Menschenpflichten in säkularen und demokratischen Gesellschaften“ – das ist ziemlich kompakt formuliert und hat wohl auch mit Migrant*innen zu tun, die oft eine andere Einstellung zur Gleichberechtigung von Frauen, zur gewaltfreien Erziehung von Kindern und zu politischen Systemen haben ..

    LG Andrea

  4. Ich finde eine kritische Diskussion enorm wichtig. Ich lese gegenteilige Meinungen und schaue mir auch die Videoclips an. Als Philosophin recherchiere ich auch nach und analysiere die Argumentationsstrukturen. Dabei erschreckt es mich wie viele Menschen unkritisch Theorien verbreiten die noch mehr Angst machen und jegliche Konstruktivität vermissen lassen. Eine kritische Diskussion ist für mich z.B. wenn ich über fundiert über die Verhältnismäßigkeit diskutiere, aber nicht mit irgendwelchen Theorien auf meine Grundrechte poche und mit Schuldzuweisungen gegen Personen und Organisationen herumwerfe. Mein Recht auf Freiheit hört dort auf wo die Freiheit des anderen beginnt. Mich erschreckt wie verantwortungslos Verschwörungstheorien weitergeleitet werden und noch mehr Angst gemacht wird, dass das alles von bösen Eliten gemacht wurde. Mir ist bewusst, dass Geld und Macht zu viel Unrecht führt und Lobbyisten nicht das Wohl der Menschen im Auge haben. Aber im Gegenzug heißt Meinungsfreiheit für mich nicht, dass ich unkritisch irgendwelche Theorien verbreite mit der Message kritischer als andere zu sein. Ich freue mich über alle konstruktiven Kritiker, über alle Menschen die Ideen haben. Ich würde mir auch wünschen, dass vielen Bürgern bewusst ist, dass Menschenrechte auch Menschenpflichten heißt. Ich bin nicht müde und krank. Ganz im Gegenteil. Ich bemühe mich in vielen Feldern um mich herum konstruktiv und unterstützend zu wirken.

  5. Ich verstehe die Aufregung nicht. Weder über die (zeitlich beschränkten) verhängten Maßnahmen noch über die Pandemie. Jemand, der am Existenzminimum lebt, der konnte auch vorher schon nicht hemmungslos dem Konsum fröhnen und in der Welt herumfliegen – geschlossene Geschäfte, Ausgangs- und Reisebeschränkungen hin – oder her. Das Gezeter darüber, welch Zumutung das sei, dass man über Ostern nicht in Urlaub fliegen könne oder dass die Geschäfte einige Wochen geschlossen waren, kostet mich nur ein müdes Lächeln. Deswegen ist nicht gleich die Demokratie in Gefahr.
    Stichwort „social distancing“ – Armut und/oder mit dem was für viele Normalität war (gesamte „Freizeit“ ist Konsum in irgendeiner Form, Lohnarbeit ist einzige respektierte Form von „Tätigsein“) mithalten wollen oder können bewirkte auch schon bisher soziale Isolation.
    Sicher, die Versammlungsfreiheit (die im Übrigen ja weiter besteht) – aber ehrlich gesagt hinterlassen bei mir Parolen skandierende Menschenmengen – egal welcher Couleur – immer ein ungutes Gefühl.

  6. Das Thema Zivilcourage liegt mir auch sehr am Herzen! Die meisten Menschen laufen wie Schafe durch die Gegend, hinterfragen nicht und führen alles aus was Ihnen befohlen wird. Schlimmer noch, Menschen die über das was passiert nachdenken und sich äußern, sind dann gleich Verschwörungstheoretiker! Freut mich, dass jemand „Zivilcourage“ zeigt und solch wichtige Themen öffentlich anschneidet!

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